Heute ist der Tag des astronomischen Frühlingsbeginns, die Tagundnachtgleiche, nach der die hellen Stunden nun wieder über die dunklen triumphieren.
Nicht nur in der Natur kehrt das Leben aus dem Winterschlaf zurück und enfaltet sich in neuer Vielfalt, auch für viele Menschen sind die ersten Frühlingstage eine willkommene Ablösung des kalten grauen Winters. Besonders für diejenigen, die nicht von Heuschnupfen geplagt sind, denn natürlich sind auch die ersten Pollen schon wieder unterwegs, ebenso wie frühe Insekten.
Auch in mir keimen Szenen, Wortwechsel und Charaktere zu konkreten Ideen und Konzepten heran, die ich in diesem Jahr zu Kurzgeschichten zu verarbeiten hoffe. Ich möchte noch an einigen Ausschreibungen teilnehmen, ein paar ältere Geschichten überholen, ein paar neue Wege einschlagen. Schlicht: ich will meine Kreativität zumindest eine Zeit lang wild wuchern lassen und sehen, was sich da alles so an die Oberfläche kämpft. Bestimmt auch die eine oder andere Überraschung, das dürfte den meisten Künstler*innen so gehen, aber zurückschneiden und zurechtstutzen kann ich später noch. Die Zeit der Explosion an Farben und Formen ist jetzt, und ich gedenke sie zu geniessen.
In diesem Sinne wünsche ich dir einen kunterbunten Frühling und, da heute ausserdem der internationale Tag des Glücks ist, eine ordentliche Portion davon.
