Mit dem neuen Jahr möchte ich den Fokus mehr auf die Qualität meiner Werke legen, denn das mit der Quanität klappt mittlerweile ganz gut. Aber ich möchte weniger Kurzgeschichten bei Ausschreibungen einreichen, mit denen ich eigentlich nicht ganz zufrieden bin und die von ein paar Tagen mehr Zeit durchaus profitieren würden. Dementsprechend nehme ich mir auch fest vor, meine Deadlines früher zu setzen und die Einreichung nicht mehr so oft erst fünf Minuten vor Mitternacht zu erledigen (tragischerweise ist das nicht mal übertrieben, das kam bisher öfters vor). Ausserdem will ich den Zusammenhang zum jeweiligen Thema stärker gewichten, weil es dann vielleicht auch besser klappt mit den Zusagen.
Diese Schreibziele habe ich mir für 2026 vorgenommen:
- Ich werde mindestens sieben Kurzgeschichten bei Ausschreibungen für Anthologien, Magazinen und Schreibwettbewerben einreichen und, wenn ich Glück habe, auch einige davon veröffentlichen. Meine Liste mit Ausschreibungen ist gespickt mit interessanten Vorgaben und ich gespannt, was dabei herauskommt.
- Ich werde dieses Jahr kein Ewea Extreme durchführen, da ich nach den beiden vergangenen Durchgängen nun elf mehr oder weniger rohe Kurzgeschichten in der Schublade habe. Statt noch mehr erste Entwürfe zu produzieren will ich mich in den kommenden Monaten bemühen, aus vielen dieser Rohlinge eine zweite oder sogar dritte Version zu machen, die ich auch guten Gewissens an meine Betaleser*innen rausgeben kann.
- Ich werde meine bereits geschriebene Geschichte “Das Herz des Waldes” (Arbeitstitel, Rapunzel als Robin Hood) soweit überarbeiten und umschreiben, dass ich sie ohne grössere Scham ins Lektorat geben kann. Anhand des Feedbacks sehen wir dann weiter, ob ich sie weiter editiere oder eine Veröffentlichung anstrebe – dieses Jahr wirklich!
Ich freue mich, wenn du mich in den nächsten zwölf Monaten begleitest und wir Ende des Jahres erfahren, wie ich mich bei der Erfüllung dieser Ziele geschlagen habe. Drück mir die Daumen ;)
