Kaum zu glauben, dass das Jahr schon wieder zu Ende geht. Scheint es dir nicht auch so, als hätte es erst vor ein paar Wochen angefangen?
2024 war ein sehr abwechslungsreiches Jahr für mich. Ich habe so viel geschrieben wie schon lange nicht mehr, was mich sehr gefreut hat. Mancher Ideenfunken ist zur Flamme geworden und hat Licht ins Dunkel gebracht, sowohl laufende als auch neue Geschichten haben Früchte getragen. Aber nur Wörter aufs Papier zu bringen ist nicht alles, was ich mir vorgenommen habe. Im Januar hatte ich mir drei Ziele gesetzt – so lass uns denn prüfen, ob ich sie erreicht habe:
- “ich werde mehrere Kurzgeschichten bei Ausschreibungen für Anthologien, Magazinen und Schreibwettbewerben einreichen und im Idealfall so veröffentlichen.”
Ich habe die Ehre zu berichten, dass ich insgesamt acht Kurzgeschichten eingereicht habe. Zwei davon wurden / werden veröffentlicht, für drei habe ich eine Absage bekommen und bei drei weiteren warte ich noch auf Rückmeldung. - “ich werde ein Märchen in verschiedenen Fassungen schreiben und dabei herausfinden, wie weit sich der Bogen spannen lässt.”
Das Experiment “Ewea Extreme” mit sieben Rotkäppchen-Varianten war mehrheitlich ein Erfolg, auch wenn die dabei entstandenen Geschichten noch lange von einer Veröffentlichung entfernt sind. - “ich werde eine bereits geschriebene Geschichte überarbeiten und wo nötig umschreiben, sie ins Lektorat geben und danach hoffentlich veröffentlichen können.”
Hier muss ich leider gestehen, dass ich überhaupt nicht dazu gekommen bin, die hierfür geplante Geschichte zu überarbeiten, von Lektorat und Veröffentlichung ganz zu schweigen.
Na ja, zwei von drei Zielen sind erfüllt, das ist schon mal was. Bezüglich dem dritten Ziel muss ich zugeben, dass die Blog-Posts, die sieben Rotkäppchen und die Ausschreibungen einiges von meiner kreativen Energie aufgebraucht haben und ich schlicht nicht die Musse hatte, mich tiefer mit einer weiteren Geschichte zu beschäftigen. Ich werde aber das Ziel an sich nicht aufgeben und für nächstes Jahr wieder aufgreifen. Wünsch mir Glück!
Nach diesen beinahe zwölf spannenden, hektischen, euphorischen und kreativen Monaten gönne ich mir nun zwischen den Jahren eine kleine Pause, um meine Reserven wieder aufzufüllen und Pläne für 2025 zu schmieden, von denen ich vermutlich viele haben werde. In diesem Sinne: Frohe Feiertage, wie auch immer du sie feierst, und einen guten Start ins Jahr 2025. Bis dann!
