Jahresrückblick 2025

Wieder ist ein Jahr vergangen und gerne blicke ich auf meine vielen Schreibereien zurück.

2025 war in vielerlei Hinsicht ein aufregendes Jahr, sowohl weltpolitisch als auch kreativ. Meine Wortzahl dieses Jahr ist höher gestiegen, als ich im Januar gehofft habe, und ich konnte so einige Ideen zu konkreten Handlungssträngen ausarbeiten. Aber wie mittlerweile üblich zum Jahresende wollen wir gemeinsam prüfen, ob ich meine drei Schreibziele diesmal erreicht habe.

  1. “Ich werde erneut mehrere Kurzgeschichten bei Ausschreibungen für Anthologien, Magazinen und Schreibwettbewerben einreichen und idealerweise auch veröffentlichen. Die Liste dafür zusammenzutragen hat viel Spass gemacht und ich bin sicher, dass da einige gute Kurzgeschichten auf uns zukommen.”
    Ich habe es geschafft, an sieben Ausschreibungen teilzunehmen und dadurch zwei Kurzgeschichten zu veröffentlichen. Bei einer Ausschreibung warte ich noch auf Antwort, alle übrigen (auch die offene von 2024) sind leider als Absagen zurückgekommen. Mit den meisten Geschichten bin ich ziemlich zufrieden und sie werden sich nach ein paar Überarbeitungen auf den Weg zum nächsten Verlag machen.
  2. “Nachdem das mit Rotkäppchen gar nicht mal so schlecht geklappt hat werde ich dieses Jahr vier Versionen von Die Schöne und das Biest schreiben. Dazu lasse ich meine Gedanken in die vier Himmelsrichtungen wandern. Ich habe mir bewusst weniger Geschichten vorgenommen, weil ich sie im Gegenzug gern länger schreiben möchte.”
    Das Experiment ist soweit geglückt und ich hatte sehr viel Freude am Schreiben. Ich konnte kreative und kulturelle Grenzen überwinden, was sich hoffentlich auch in zukünftigen Werken bemerkbar macht.
  3. “Ich werde eine bereits geschriebene Geschichte soweit überarbeiten und umschreiben, dass ich sie ohne grössere Scham ins Lektorat geben kann. Anhand des Feedbacks sehen wir dann weiter, ob ich sie weiter editiere oder eine Veröffentlichung anstrebe.”
    Erneut konnte ich Ziel Nummer drei nicht abschliessen, was doppelt peinlich ist, weil es das gleiche Ziel wie 2024 ist. Einmal kann passieren, zweimal wird langsam absurd. Zumindest habe ich wenigstens angefangen, an der betroffenen Geschichte zu arbeiten, aber wie schon früher hier im Blog erwähnt gleicht die Überarbeitung ein wenig einem Fass ohne Boden.

Zwei von drei Zielen erfüllt sind immerhin mehr als 50 %, das Glas ist also mehr voll als leer. Damit muss ich mich wohl vorerst zufrieden geben und für nächstes Jahr etwas anders planen. Nun mache ich mich aber erst mal auf in meine winterliche Ruhepause. In diesem Sinne: Frohe Feiertage und einen guten Start ins Jahr 2026. Bis bald!