Land über Kopf

Handlungsort für die nächste Schöne und ihr Biest: Down Under!

Eigentlich wäre nach dem Norden ja der Osten dran, aber der Süden gefällt meiner Muse gerade besser. Also tausche ich die Reihenfolge, denn schlussendlich spielt sie keine Rolle.

Diesmal geht es nach Australien, also praktisch auf die andere Seite der Weltkugel im Vergleich zur letzten Version in Island. Temperaturmässig ist es ebenfalls das komplette Gegenteil, aber gerade das macht es interessant für mich, denn trotzdem haben beide Länder auch einige Gemeinsamkeiten.

Das Outback dürfte vielen Leuten ein Begriff sein und wird gern mit endlosen Weiten der Leere und der Wüste gleichgesetzt. Ganz so leer ist es dann doch nicht, zumal das Outback den Grossteil Australiens ausmacht und verschiedene Klimazonen umspannt. So einige Menschen und Tiere leben hier, angepasst an die Wetterextreme und die karge Landschaft zwischen den grüneren Flächen.

Einer der Bewohner ist in meiner Kurzgeschichte natürlich ein “Biest”. In welcher Form genau sich das darstellt weiss ich noch nicht genau. Die Mythologie der Aborigines bietet da einige interessante Möglichkeiten, aber weil das eben nicht meine Mythologie und meine Kultur sind, möchte ich da lieber gründlich recherchieren und es vermeiden, mich kopfüber in ein literarisches Fettnäpfchen zu stürzen. Mein Ziel ist es nicht, eine Geschichte zu schreiben, von der Leser*innen sich beleidigt und nicht respektiert fühlen.

Dafür habe ich die Schöne bereits relativ gut im Kopf: Sie ist noch ein Kind, stammt aus etwas unruhigen Verhältnissen und fühlt sich irgendwie nirgends zugehörig. Zu sehr, zu wenig, nicht genug, nicht ausreichend, einfach nie richtig. So ist sie oft zur Selbstständigkeit gezwungen. Aber vielleicht kann ein “Biest” ihr ein Zuhause, sogar eine Familie bieten?