Neben verschiedenen Anthologie-Ausschreibungen bin ich auch auf die Dauerausschreibung des QUEER*WELTEN Magazins gestossen, die mich mit der Aufforderung nach Geschichten von Minderheiten vor einem Fantasy- oder SciFi-Hintergrund sofort interessiert hat.
Da es sich hier um eine Dauerausschreibung handelt stehe ich ausnahmsweise nicht unter Zeitdruck, aber ich möchte dennoch gern dieses Jahr noch eine Kurzgeschichte einreichen. Ich habe sogar schon eine Idee, welche. Vor Jahren habe ich eine moderne Fassung von Cinderella geschrieben, die soweit schon gute Ansätze hatte, aber keine fantastischen Elemente. Die Weiterentwicklung spukt mir schon länger im Kopf herum, weshalb nun vermutlich der passende Zeitpunkt gekommen ist, um diese Geschichte zu schreiben.
Als "cinder" wird unter anderem ein Stückchen Glut bezeichnet, das nicht mehr brennt, aber immer noch heiss ist. Aus Glut kann man mit Geduld, Luft und Brennmaterial wieder ein loderndes Feuer entfachen – ich möchte die eher zurückhaltende Cinderella aus dem Märchen als eine lebensfrohe und strahlende Frau sehen, die sich unbeirrt ihren Weg bahnt und dann tanzen geht, wann sie Lust dazu hat.
